Wir trainieren verschiedene Stile der Selbstverteidigung und Kampfkünste.
Jiu Jitsu

Das technische Hauptmerkmal des Jiu Jitsu liegt in der Selbstverteidigung, wobei durch Kombinationen aus kreisförmigen und linearen Bewegungen die Energie des Angreifers gegen ihn selbst gerichtet und so der Angriff mit möglichst geringem Kraftverbrauch abgewehrt wird.
Zum Einsatz kommen dabei vor allem Hebel-, Wurf- und Haltetechniken im Stand und am Boden, aber auch Blöcke, Schlag- und Fußtechniken.
Dank seiner Vielseitigkeit und Werteorientierung eignet sich Jiu-Jitsu für alle Altersgruppen.
Im Budo Club Brombach können Kinder ab ca. 6 Jahren mit dem Training beginnen. Die Techniken unterstützen dabei insbesondere die Entwicklung von Koordination, Haltung und allgemeiner Kräftigung. Außerdem schult der Umgang mit verschiedenen Trainingspartnern soziale Fähigkeiten, und das Selbstverteidigungstraining vermittelt Souveränität und Selbstvertrauen. Auch Jugendlichen und Erwachsenen bietet diese Kampfkunst viele Möglichkeiten, sich sportlich und menschlich weiter zu entwickeln. Als Freizeit- oder Leistungssport und immer auch als Weg zur eigenen Vervollkommnung leistet Jiu Jitsu einen wertvollen Beitrag zur körperlichen und mentalen Fitness und kann bis ins hohe Alter zu einer gesunden, ausgeglichenen Lebensführung beitragen.
ATK – Anti Terror Kampf Selbstverteidigung
Die Anti-Terrorkampf-Selbstverteidigung (ATK) ist ein System, das ein breites Spektrum an Abwehr- und Angriffstechniken umfaßt, wobei gezielt Nervendruckpunkte und empfindliche Körperstellen angegangen werden. Die gekonnt angebrachte Technik bewirkt sofortige Bewegungsunfähigkeit des Gegners, ohne ihn jedoch ernsthaft zu verletzen. Dieses Konzept ermöglicht es, jeden Griff in jeder Lage zu dosieren. Dabei ist der Bewegungsablauf im Moment des Angriffs so konstruiert, daß es auch Frauen und Schwächeren möglich ist, die Techniken erfolgreich anzuwenden und sich effektiv zu verteidigen.
Zu den technischen Besonderheiten des ATK-Systems gehören die Methoden des Nervendrucks und des Reißens sowie der Gebrauch der Handkralle als “natürlicher Waffe”. Gegenüber der klassischen Faust oder der offenen Hand liegen die Vorteile der Kralle vor allem in der Vielfalt der Anwendbarkeit. So bietet diese spezielle Haltung unter anderem die Möglichkeiten der Handrücken-Schläge, kräftiger Reiß- und Drucktechniken, erlaubt ein schnelles Fassen sowie den Einsatz von Handballen, Handkante und Fingerknöcheln.
Doch außer dem innovativen Technikkonzept bietet das ATK-Training weitere Vorzüge, die dem Übenden im alltäglichen Leben von Nutzen sein können.
Die sportliche Ausbildung hilft, Spannungen abzubauen, und bringt körperliche Fitneß mit sich, die für ein gesundes Lebensgefühl sorgt. Das Techniktraining und die wachsende Körperbeherrschung stärken das Selbstbewußtsein, das schließlich in Verbindung mit theoretischem Wissen um Psychologie und Methodik eine maßgebende Basis zur Vermeidung von Angriffen schafft.
(BAE)
Noch mehr Informationen findet Ihr unter http://atk-sv.de/
Bo Jutsu
Als erfahrener Kampfsportler denkt man beim Lesen dieses Begriffs natürlich sofort an japanische Stab- und Stockkampftechniken.
Frei übersetzt spricht man von der Kunst des Kampfes mit dem Langstock. Der Begriff Bōjutsu setzt sich dabei aus 2 Teilen zusammen. Da wäre einmal „Bō“ für Langstock und „Jutsu“ für Kunst oder Technik. Die Kunst des Kampfes mit dem Bo (182 cm lang) stellt einen hochinteressanten Einstieg in die Welt der japanischen Kampfkünste dar.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten aus Japan ist das Angebot an Schulen oder Kursen aber nicht besonders groß. Nicht überall im deutschsprachigen Raum kann man sich die hohe Kunst des Bo-Jutsu aneignen.
Bei uns im Budo-Club Brombach wird Bo-Jutsu als eigene Disziplin im Rahmen des KOBUDO-Unterrichtes vermittelt.
Bevor man den Stab zum Ersten mal gekonnt durch die Luft wirbeln kann, müssen aber alle Grundlagen sitzen. Da aller Anfang schwer ist, lernt man zu Beginn einstweilen die Basics. Die Rede ist also von den Standpositionen, der sicheren Handhabung des Stockes, den wichtigsten Schlag-, Stoß- und natürlich auch Wirbeltechniken.
Im Training wird detailliert vermittelt, wie man den Langstock richtig umfasst, den Schlag ausführt und wie man überhaupt zu stehen hat. Jeder dieser Schritte hat seine ganz eigenen Feinheiten, wie die Fußstellung, die Handhaltung oder auch die richtige Positionierung der Waffe.
Natürlich werden auch Katas (einstudierte Bewegungsfolgen) im Training vermittelt.
Wer sich heutzutage für Bo-Jutsu interessiert braucht keinerlei besondere Vorkenntnisse zu besitzen. Sowohl als Anfänger wie auch Fortgeschrittener wird man viel Spaß am japanischen Stockkampf haben. Nicht zuletzt, da man hier kein austrainierter Sportler sein muss.
Mit der Zeit wird man durch das regelmäßige Training aber schnell bemerken, wie die eigenen Sehnen und Bänder geschmeidiger werden. Auch die Muskulatur im Oberkörper wird rasch kräftiger. Darüber hinaus kann man viele der Techniken in einer Notlage mit einem stabilen Regenschirm oder handelsüblichen Stock anwenden.
Arnis
In populären Medien stößt man am ehesten auf die Begriffe Arnis (oder auch Escrima und Kali) wenn von den Kampfschulen der Philippinen die Rede ist. Diese Benennungen stehen für eine hauptsächlich bewaffnete Kampfkunst aus Südostasien, welche sich mit unterschiedlichen Waffenarten, aber auch dem unbewaffneten Kampf beschäftigen.
Das philippinische Arnis hat eine 1000-jährige Tradition, die ihren ersten Höhepunkt im historischen Sieg des philippinischen Volkshelden Lapu-Lapu über Ferdinand Magellan im Jahre 1521 auf Mactan Island bei Cebu erlebte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich auf den über 7000 Inseln der Philippinen unter dem Einfluß, verschiedener Kulturen viele unterschiedliche Kampftechniken, die unter dem Begriff „Kali“ zusammengefaßt wurden. Schon bald begannen sich die Filipinos auf den Kampf mit dem Stock und der Machete zu spezialisieren, eine Kampftechnik, die heute weltweit unter dem Namen Arnis bekannt ist.
Der Unterschied zwischen der traditionellen und der modernen Kunst liegt darin, dass das klassische Arnis die ursprüngliche Kriegskunst ist, welche sich mit mittelalterlichem Kriegswerkzeug wie Schwert oder Speer beschäftigt, und das moderne Arnis sich eher auf den Gebrauch von Stöcken und Alltagsgegenständen konzentriert.
Zu Beginn lernt man den Umgang mit dem Stock, weil es leichter ist, einen Angreifer mit einem Stock oder einem Gegenstand abzuwehren als ohne. Je länger man aber Arnis betreibt, desto klarer wird es, dass die Techniken nicht auf den Stock beschränkt sind, sondern das es vielmehr auch um ein waffenlos anwendbares Prinzip geht.
Ein Arnis-Kämpfer kann aber die Stocktechniken auch mit anderen Gegenständen anwenden; ob Handtuch oder Handtasche, Regenschirm, Kugelschreiber oder Schlüsselbund! Alles kann zur Waffe werden da die gleichen Prinzipien anwendbar sind.
Arnis ist in seiner Vielseitigkeit eine ideale Methode der Selbstverteidigung für den Kampfsportlaien, als auch eine hervorragende Ergänzung für jeden Sportler der waffenlosen Kampfkünste, da der Umgang mit einer Waffe dem Budoka eine Dimension im Kampfsport eröffnet.
Genug Gründe also, um einmal ein Arnis-Training zu besuchen!
Die Stöcke in den philippinischen Kampfkünsten sind in aus Rattan. In der Regel haben sie eine Länge von 70 cm und einen ungefähren Durchmesser von 20 bis 25 mm.
Wir unterrichten:
- Stock – Techniken (Handling mit dem Stock)
- Einzel- und Doppelstock-Sinawali
- Formen (Kata) mit Einzel und Doppelstock
- SV mit dem Kurzstock gegen Angriffe aller Art
- Waffenlose Selbstverteidigung gegen Stockangriffe
Arnis
- erhöht die Aufmerksamkeit und verbessert die Motorik
- steigert Kraft, Beweglichkeit und Koordination
- entwickelt Schnelligkeit und Distanzgefühl
- macht einfach Spaß!

